Neurodermitis

                                                            

                                                                                                                                 

VORWORT
Auf den ersten Blick schon fällt es auf: Die Haut ist besonders blass oder deutlich gerötet,sie schuppt,nässt oder zeigt Krusten,man sieht ihr an,dass sie juckt,dass viel gekratzt wird,und dass es danach sehr weh tun muss. Natürlich fällt auch der kleine Neurodermitiker auf- und so fühlt er sich: auffällig,gehemmt,unfrei und seine Eltern mit ihm.Weil sie oft der Haut wegen angesprochen werden,weil das Kind sich nicht so ausgelassen bewegen kann wie seine Altersgenossen,weil es viel zu oft nicht tun kann,was es tun möchte.
Neurodermities bedeutet auch Enttäuschung nach fehlgeschlagenen Therapieversuchen und Hoffnung auf einen Erfolg der nächsten Behandlung.Viele Familien haben auf der Suche nach Hilfe eine regelrechte Odyssee hinter sich-vom Kinderarzt zum Hautarzt,zum Heilpraktiker,Akupunktur,Naturheilkundler.Dabei leiden nicht nur die Kinder,sondern auch ihre Eltern und Geschwister.

 

Über die krankheit
Die häufigste allergische Erkrankung bei kleinen Kleinkindern ist die Neurodermitis mit dem typischen,oft unerträglichen Juckreiz.Zur Entstehung tragen viele Faktoren  bei:Veranlagung,Allergene in Nahrung oder Umwelt,auch psychische Einflüsse.Die aktive Mitarbeit der Eltern ist dabei genauso wichtig wie die Betreuung durch Therapeuten.Die Krankheit lässt sich am besten behandeln,wenn Ursachen und Auslöser erkannt sind,zum Beispiel mit Hilfe von Blut-oder Hauttests und durch systematisches Erproben der Verträglichkeit von Lebensmitteln. Medikamente und Hilfen lindern die Symptome,unterstützend wirken Naturheilmittel.

             

Neurodermities-was ist das?
Dem Neurodermitiker sieht man meist bereits auf den ersten Blick seine Hauterkrankung an.Die Kinder wirken dünnhäutig,so als müssten sie ein dickeres Fell bekommen.Von anderen Hauterkrankungen unterscheiden die Neurodermitis einige typische Anzeichen,die aber nicht alle gleichzeitig vorhanden sein müssen:
.)Das übelste Symptom ist der intensive Juckreiz.Die kleinen Patienten leiden unter regelrechten Juckkrisen,können nicht schlafen und finden oft genug nicht einmal Ruhe zum spielen.Die kinder wirkenin ihrem Verhalten ständig angespannt,erregt und unzufrieden.
.) Typisch sind eine doppelte Unterlidfalte und eine auffällige Verdünnung der augenbrauen nach aussen.
.) Das Ekzem tritt in Schüben auf,die mal stärker und mal schwächer sind.Oft gibt es in der Familie Allergien und das kind hatte im Säuglingsalter Milchschorf.

                                                
Wie kommt es zu Neurodermities?
Sicher gibt es eine ererbte Veranlagung für Neurodermitis - auch wenn dies in der krankheitsgeschichte der familie nicht auf Anhieb ersichtlich ist.Heute sind sich die meisten Fachleute einig,dass zu dieser Krankheit viele verschiedenen Faktoren als Ursachen und Auslöser beitragen und sie verstärken.Da diese Einflüsse sich von Zeit zu zeit ändern,verläuft die Neurodermitis in Schüben.Die körperliche Veranlagung zu einer Überempfindlichkeit der Haut,die ererbte Neigung zur Andersreaktion,psychische Faktoren,das soziale Umfeld und die Umwelt mit ihren belastungen beeinflussen einander wechselseitig.Eine Behandlung erfordert zwar viel Anstrengung und Mühe,lohnt sich aber:Bei Erfolg kann sie nicht nur die Hauterkrankung lindern und im besten fall sogar heilen,sondern auch einer Verlagerung der krankheit auf andere Organe vorbeugen,zum Beispiel auf die schleimhaut (Asthma,allergischer Schnupfen.)

                                      

Was löst die Krankheit aus?
Bei den meisten Kindern ist die Neurodermitis nicht vom Tag an der Geburt an zu erkennen.Vielleicht hat das Neugeborene eine empfindliche haut.Das erste Anzeichen der Entwicklung eines atopischen Ekzems ist oft der Milchschorf.Der Schorf wird immer dicker,der haarwuchs behindert,die Ablagerungen beginnen zu jucken.So lernen schon die Säuglinge ,sich gezielt zu kratzen oder durch Scheuern und reiben des Kopfes den Juckreiz zu beantworten.Die meisten Kinder wirken unruhig,weinerlich und manchen einen ausgesprochen unzufriedenen Eindruck.Die Entwicklung zur Neurodermitis kann also sehr allmählich in den ersten Lebensmonaten erfolgen.Manchmal jedoch entwickelt sich die Krankheit sprunghaft.Gründe hierfür können Überforderungen oder Reizüberflutungen sein,durch Mehrfachimpfungen,ein zu vielfältiges Nahrungsmittelangebot in zu jungem Lebensalter,zu unruhige Lebensumstände oder kleidung,die die junge Haut reizt.

                                                  

Cortison
Das wirksamste entzündungsreduzierende Mittel ist das Cortison,angeboten als Creme,Salbe,Tablette oder Injektion.Seine hohe Wirksamkeit lässt manchmal die unerwünschten Nebenwirkungen vergessen.Einige sind sichtbar:Die Haut zeigt unnatürliche Verfärbungen oder Dehnungsstreifen,sie wird im laufe der Zeit entweder immer dicker,panzerartig wie eine Elefantenhaut,oder sie wird dünn.Bei längerem Cortisongebrauch kann die haut so dünn werden,dass sie leicht reisst und zum Beispiel eine Verletzungswunde nicht mehr genäht werden kann.Welche Nebenwirkungen auftreten,hängt ab von der stärke des Präparates,der Dauer der Anwendung und der Dosierung.Cortisoncreme nicht im Gesicht anwenden,weil hier die Haut besonders dünn,durchlässig und empfindlich ist.




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